Die beliebtesten Fremdsprachen

Durch die Globalisierung und internationale Firmen, die ihre Filialen auch im Ausland aufbauen, wird die Fremdsprache heute immer wichtiger und wird schon bei der Erziehung mit einkalkuliert. Firmen zahlen Mitarbeitern mit Sprachkenntnissen meist mehr und die Chance angestellt zu werden, wenn man mehrere Sprachen spricht, ist ebenfalls sehr viel höher. So wird sogar Schülern schon ein Förderprogramm angeboten.
Laut einer Studie der MLA, Modern Language Association, aus der USA werden dort in den Schulen und Universitäten folgende Sprachen erlernt: Spanisch 52.2%, Französisch 13.1%, Deutsch 6%, Italienisch 5%, Japanisch 4.2%, Chinesisch 3.3%, Lateinisch 2.0%, Russisch 1.6%, Arabisch 1.5% und Alt-Griechisch 1.4%. In Deutschland steht an erster Stelle natürlich Englisch, dann Französisch und Spanisch. Aber auch Alt-Griechisch und Lateinisch findet man hier und regionsbedingt Russisch, Italienisch oder Schwedisch.

Höher bezahlt wird in einer Firma immer der, der eine Sprache spricht, die selten gesprochen wird. Englisch und Französisch sprechen viele in Deutschland, Russisch, Chinesisch oder Arabisch ist dagegen wesentlich seltener. In der USA wird beispielsweise für Spanisch ein Prozentsatz von 1,4 % mehr gezahlt, für Deutsch aber schon ganze 4 % mehr Lohn (Forbes).

Je nach dem, in welcher Branche man tätig ist, werden auch bestimmte Sprachen bevorzugt gesucht. Im Verteidigungssektor werden beispielsweise Sprachen gesucht, die für die Sicherheit und Abwehr wichtig sind. So sucht der amerikanische CIA beispielsweise laufend Personen, die Arabisch, Persisch (Farsi), Dari oder Pashto sprechen (CIA).

Sucht man sich eine Sprache aus, so ist es vorteilhaft eine zu wählen, die nicht in den Bereich der 10 meist erlernten Sprachen fallen, denn die werden bereits von zahlreichen Menschen praktiziert und die Auswahl ist hier groß. Auch ist es besser eine Sprache zu wählen, die in der Branche gebraucht wird. Bevor man aus beruflichen gründen eine neue Sprache erlernt, sollte man auf jeden Fall erst Überlegungen anstellen, welche Vorteile sie bringt.