Tagesmutter und Fremdsprache

Kinder zweisprachig aufziehen von Anfang an?
Dank der heutigen Möglichkeiten und der Globalisierung sind Sprachen das A und O in unserer Gesellschaft. Wir brauchen sie nicht nur, um mit unserem Nachbarn zu reden, sondern auch auf Reisen und vor allem für zahlreiche Berufssparten. So ist es fast schon normal, dass die Kinder im Kindergarten und den ersten Klassen eine Fremdsprache erlernen. Später werden dann Schüleraustausch oder eventuell auch Au-Pair als gute Lernmöglichkeiten geboten. Kurse im Erwachsenenalter sind oftmals ein Muss, wenn man in einem bestimmten Beruf arbeiten möchte.

Doch das lernen als Erwachsener ist meist schwieriger, langwieriger und vor allem sehr viel kostspieliger. Welche Alternativen also gibt es, um sein Kind für sein späteres Leben auch sprachlich gut vorzubereiten?

Zweisprachige Eltern
Der einfachste Weg ist hier natürlich, wenn die Eltern zweisprachig sind bzw. ein Elternteil aus einem anderen Land stammt und dieser mit dem Kind in der Muttersprache spricht. Kinder lernen von Anfang an, mit Menschen in deren Muttersprachen zu sprechen und schalten spielend in die andere Sprache um. Doch in den meisten Fällen sind die Eltern aus dem selben Land, in dem sie leben und diese Möglichkeit ist nicht gegeben.


Welche Alternativen gibt es?
Eine gute Alternative ist es - sofern die finanziellen Möglichkeiten gegeben sind - eine Tagesmutter mit guten Englisch-Kenntnissen zu finden. Diese spricht mit dem Kind nur in englischer Sprache, das Kind bekommt Übung und weiß: damit die Tagesmutter es versteht, muss es in englisch reden. So lernt das Kind schnell und sehr effizient eine Fremdsprache, die es nie verlernen wird. Und englisch ist die wohl am meisten genutzte weltweit.